Mit Agathe gegen den Schlaganfall

Im Augusta-Krankenhaus werden Operationen an der Halsschlagader mit einem örtlichen Betäubungsverfahren vorgenommen. Die Operation erfordert eine kurzzeitige Abklemmung und eine Unterbrechung der Blutzufuhr über diese Arterie an das Gehirn. Das Hauptrisiko während der Operation ist also das Entstehen eines Schlaganfalls während des Eingriffs. Bei der Operation wird dem Patienten eine Gummi-Ente in die Hand gegeben, die er auf Aufforderung drücken muss.

Der eindringliche Quietschton ist dann der Nachweis, dass der Patient der Aufforderung nachkommen kann. So ist es möglich, die neurologische Situation des Patienten auf einfachste Weise umfassend zu beurteilen und Schlaganfälle frühzeitig zu erkennen und dann direkt zu behandeln. Abteilungsintern heißen diese neuen „Mitarbeiter“ nun alle „Agathe". Natürlich darf jeder Patient nach der Operation seine „Agathe“ mit nach Hause nehmen.