Die Evolution der Endoskopie

Weiterentwicklung von Diagnostik und Therapie

Die Klinik für Innere Medizin hat neben den primären Aufgaben einer Klinik der hohen Versorgungsstufe ihre klinisch-wissenschaftlichen Schwerpunkte in der diagnostischen und therapeutischen Endoskopie sowie in der diagnostischen und interventionellen Sonografie. Ein besonderer Schwerpunkt besteht in der Weiterentwicklung der Diagnostik und Therapie von Frühkarzinomen des oberen und unteren Gastrointestinaltrakts: Speiseröhre (Oesophagus), Magen und Zwölffingerdarm (Duodenum), Dickdarm und Enddarm (Colon und Rektum).

Diagnostik:

  • Hochauflösende Videoendoskopie (Oesophagogastroduodenoskopie, Ileo-Koloskopie)
  • Magenspiegelung durch die Nase (transnasale Gastroskopie)
  • Endoskopische Darstellung des Enddarms (Proktoskopie/Rektoskopie/Sigmoidoskopie)
  • Vergrößerungsendoskopie (Zoom-Endoskopie)
  • Darstellung mittels Färbetechniken (Chromoendoskopie)

Therapie:

  • Schleimhautabtragung EMR (endoskopische Mucosaresektion) und
  • ESD (endoskopische Submucosadissektion) oder
  • Schleimhautdestruktion, z. B. APC (ArgonPlasmaCoagulation) von Tumorvorstufen sowie Frühkarzinomen oder anderen Tumoren bzw. Tumoren in Frühstadien

Außerdem beteiligt sich die Abteilung für Innere Medizin regelmäßig an großen nationalen und internationalen Studien. Zurzeit sind dies Forschungsarbeiten, die neue Strategien zur Behandlung der Clostridium difficile-assoziierten Durchfallerkrankung sowie die Entwicklung eines neuen Tests zur Früherkennung von Darmkrebs zum Thema haben.