Magnetresonanztomografie des Herzens (Kardio-MRT, Perfusions-und Vitalitätsdiagnostik

Die Klinik für Kardiologie, konservative Intensivmedizin und Rhythmologie des Augusta-Krankenhauses hält konsequent Schritt mit den modernsten Methoden der kardiologischen Diagnostik.

Wer würde sich schon gerne einer Herzkatheter-Untersuchung unterziehen - und doch ist diese Untersuchung für viele Fragestellungen und vor allem auch Behandlungsmöglichkeiten (z. B. Ballondilatationen mit oder ohne Stentimplantation) nach wie vor unumgänglich. 

Aber es gibt auch Fragestellungen, die durch neu entwickelte Techniken ohne Katheter und im Falle der MRT-Untersuchung ohne jede Nebenwirkung mit zunehmender Sicherheit beantwortet werden können.

Die Kardio-MRT-Untersuchung ist eine relativ neue, hoch spezielle Untersuchungsmethode, bei der unter Anwendung eines Magnetfeldes (keine Röntgen-Untersuchung) Strukturen des Herzens und der herznahen Gefäße dargestellt werden und insbesondere auch die Funktion und die Durchblutung des Herzmuskels beurteilt werden können. Die Kardio-MRT-Untersuchung kann ohne besondere Vorbereitung durchgeführt werden und ermöglicht somit in vielen Fällen, auf eine Herzkatheteruntersuchung zu verzichten. Die Kardio-MRT-Untersuchung wird in Zusammenarbeit mit der im Hause ansässigen Radiologischen Praxis durchgeführt. Es wurde eine Arbeitsgruppe Kardiale Schnittbildgebung etabliert, welche mit langjähriger Expertise eine gemeinsame Befundung durch Kardiologen (Prof. Dr. med. Rolf Michael Klein, Fr. Dr. med. Anamaria Wolf-Pütz) und Radiologen (PD Dr. med. Alexander Stork vom Röntgeninstitut) gewährleistet.

Darstellung des Herzens in 2 Ebenen mittels kardialer Kernspintomographie. Die Kardio-MRT ermöglicht vielfältige Einblicke in die Funktion und insbesondere auch die Gewebeeigenschaften des Herzens und kann z.B. eine akute Herzmuskelentzündung sicher erkennen.