Von der Diagnostik bis zur High-Tech-Operation
Unser Behandlungsangebot
In unserer Klinik setzen wir auf eine Symbiose aus modernsten diagnostischen Verfahren und individuell abgestimmten Therapien. Unser Spektrum reicht von Einleitung einer konservativen Therapie, interventionellen Kathetertechniken bis hin zu klassischen Operationen oder kombinierten Hybridverfahren. Dank minimalinvasiver Techniken können wir zahlreiche Eingriffe besonders schonend durchführen – oft auch ambulant.
Höchste Präzision durch modernste Infrastruktur
Um eine Patientenversorgung auf hohes Niveau zu gewährleisten, verfügt unsere Klinik täglich über:
- Eine Hybrid-Anlage für komplexe, bildgeführte und minimalinvasive Eingriffe.
- Einen spezialisierten Operationssaal für alle offenen gefäßchirurgischen Verfahren.
- Einen separaten Saal für ambulante Operationen, um kurze Wege und effiziente Abläufe zu ermöglichen.
Individuelle Therapie von Aortenaneurysmen
Ein wesentlicher Schwerpunkt unserer täglichen Arbeit ist die Behandlung von Aortenaneurysmen. Während herkömmliche Operationen früher oft große Schnitte und lange Erholungsphasen erforderten, können wir heute unserer Patienten minimalinvasiv behandeln.
- Maßgeschneiderte Versorgung: Wir setzen sowohl Standard-Prothesen als auch patientenindividuelle Aortenstentprothesen ein.
- Erweitertes Spektrum: Neben Aneurysmen im Bauchraum versorgen wir auch komplexe Ausweitungen der herznahen Schlagadern (thorakale Aorta), ohne dass eine offene Eröffnung des Brustkorbs notwendig ist.
- Sicherheit durch Erfahrung: Der konsequente Einsatz dieser Techniken führt zu einer deutlichen Reduktion von Komplikationen und verkürzt die Regenerationszeit unserer Patienten maßgeblich.
Unsere Operationsverfahren
- EVAR (endovascular aortic repair): Minimalinvasive Therapie von großen Aortenaneurysmen durch Stentprothesenimplantation.
- CMD- bEVAR/fEVAR (custom made branched oder fenestrierte EVAR): minimalinvasive endovaskuläre Therapie von Aortenaneurysmen mit patientenindividuellen Aortenstentprothesen
Minimalinvasive Techniken zur mechanischen Reduktion von atherosklerotischen Plaques oder thrombotischem Material im Gefäßlumen, um den Blutfluss wiederherzustellen und die Effektivität nachfolgender Ballon- oder Stenttherapien zu verbessern.
- Rotationsatherektomie: minimalinvasives Verfahren, bei dem verkalkte atherosklerotische Plaques mit einem rotierenden Schleifkopf im Gefäßlumens schonend abgetragen werden, um die Gefäßpassage und -dehnung zu verbessern.
- Rotationsthrombektomie: endovaskuläres Verfahren, bei dem frische thrombotische Verschlüsse mittels rotierender Kathetertechnologie fragmentiert und aspirativ entfernt werden, um den Blutfluss rasch wiederherzustellen.
- Intravaskuläre Lithotripsie (IVL): minimalinvasives Verfahren, bei dem mittels akustischer Druckwellen verkalkte Gefäßwandanteile aufgebrochen werden, um eine sichere Gefäßaufdehnung und ggf. Stentimplantation zu ermöglichen.
Offene gefäßchirurgische Eingriffe umfassen die direkte Rekonstruktion (Thrombendarteriektomie, Thrombektomie, Erweiterungspatchplastik) oder den Ersatz erkrankter Gefäßabschnitte (Bypassanlage mit Kunststoff oder biologische Prothesen) zur Wiederherstellung eines suffizienten Blutflusses.
In der Gefäßchirurgie kombinieren Hybridoperationen offene chirurgische und endovaskuläre Verfahren in einer Sitzung, um komplexe Gefäßerkrankungen schonend und effektiv zu behandeln.
- offen-chirurgisch: Crossektomie und Stripping der erkrankten Venen
- endovaskulär mittels minimalinvasiver Katheterverfahren wie Radiofrequenzablation
Ziel beider Verfahren ist der sichere Verschluss der insuffizienten Venen und die nachhaltige Verbesserung der venösen Hämodynamik.
Konservative Gefäßmedizin
Die konservative Behandlung der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) bildet die Grundlage jeder stadiengerechten Therapie und zielt auf die Verbesserung der Gehstrecke sowie die Reduktion kardiovaskulärer Risiken ab.
Zentrale Bestandteile sind:
Strukturiertes Gehtraining
Konsequente Behandlung von Risikofaktoren
insbesondere Nikotinkarenz,
Blutdruck-, Lipid- und Blutzuckereinstellung
Antithrombotische und vasoaktive medikamentöse Therapie
Die konservative Behandlung der chronisch-venösen Insuffizienz bildet die Basis der Therapie und zielt auf die Reduktion von Ödemen, die Verbesserung des venösen Rückstroms sowie die Vermeidung von Komplikationen wie Ulzera ab.
Wesentliche Säulen sind:
Konsequente Kompressionstherapie
Regelmäßige Bewegung zur Aktivierung der Muskelpumpe
Hochlagerung der Beine
Hautpflegende und ulkusprophylaktische Behandlung
Ergänzend venentonisierende Maßnahmen
Stadiengerechte Wundversorgung


