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Kardiologie, Rhythmologie und konservative Intensivmedizin

Augusta-Krankenhaus Düsseldorf

Pneumologie und Lungenfunktion


Herz und Lunge arbeiten eng zusammen – Störungen des einen Systems beeinflussen häufig das andere. Die Klinik für Kardiologie am Augusta-Krankenhaus bietet deshalb neben der kardiologischen Diagnostik ein breites pneumologisches Untersuchungsspektrum an.
Die Lungenfunktionsdiagnostik befasst sich mit der Durchgängigkeit des bronchialen Systems – dem Bereich, in dem häufige Erkrankungen wie Asthma bronchiale oder chronisch obstruktive Lungenerkrankungen (COPD) entstehen. Ergänzend ermöglicht die Spiroergometrie die Beurteilung der kardio-pulmonalen Leistungsfähigkeit unter Belastung.


Untersuchungen

Die Spirometrie ist die häufigste Lungenfunktionsmessung in unserer Klinik. Ein Sensor misst den Luftstrom beim Atmen – in Ruhe und bei maximaler Aus- und Einatmung. So lassen sich Strömungswerte wie der Peak Flow sowie Lungenvolumina wie die Vitalkapazität bestimmen. Besonders bedeutsam ist die Einsekundenkapazität (FEV1) – sie gilt als wichtigster Verlaufsparameter bei chronischen Lungenerkrankungen. Die Messung setzt die aktive Mitarbeit des Patienten voraus.

Die Spiroergometrie misst Atemgase während körperlicher Belastung und dient drei Zielen: der Beurteilung von Ausdauer und Leistungsfähigkeit, der Messung des Energiestoffwechsels unter Belastung sowie der Untersuchung des kardio-pulmonalen Systems. Durch den Vergleich mit Normwerten lässt sich feststellen, ob eine eingeschränkte Belastbarkeit kardialen, pulmonalen oder kombiniert kardio-pulmonalen Ursprungs ist.

Die Bodyplethysmographie ist eine spezielle Untersuchung der Lungenfunktion. Dabei sitzt die Patientin oder der Patient in einer geschlossenen Glaskabine und atmet über ein Mundstück. So können Luftmenge, Atemwiderstand und die Leistungsfähigkeit der Lunge sehr genau gemessen werden. Die Untersuchung hilft unter anderem bei der Diagnose von Asthma, COPD oder anderen Atemwegserkrankungen. Sie ist schmerzfrei und dauert meist nur wenige Minuten.

Die Messung der Diffusionskapazität untersucht, wie gut Sauerstoffausstellung in das Blut aufgenommen wird. Dazu atmet die Patientin oder der Patient ein spezielles Gasgemisch ein und kurzzeitig wieder aus. Die Untersuchung liefert wichtige Hinweise auf Erkrankung des Lungengewebes oder der Lungengefäße, beispielsweise bei Lungenfibrose oder COPD. Sie ist schmerzfrei und hat nur wenige Minuten.

Die Lungenfunktionsprüfung untersucht, wie gut die Lunge arbeitet. Dabei wird gemessen, wie viel Luft ein- und ausgeatmet werden kann und wie schnell dies möglich ist. Die Untersuchung erfolgt meist über ein Mundstück, in das gezielt geatmet wird. Sie dient der Abklärung von Atemnot, Husten oder chronischen Lungenerkrankungen und ist unkompliziert sowie schmerzfrei.

 

Die Bronchospasmolyse ist ein Test im Rahmen der Lungenfunktionsdiagnostik. Dabei wird nach einer ersten Messung ein bronchienerweiterndes Medikament verabreicht. Anschließend erfolgt eine erneute Messung der Atmung. So kann festgestellt werden, ob sich verengte Atemwege verbessern lassen – ein wichtiger Hinweis beispielsweise auf Asthma bronchiale.

Die flexible Bronchoskopie ist eine Spiegelung der Atemwege. Hierbei wird ein dünner, beweglicher Schlauch mit Kamera über Nase oder Mund in die Bronchien eingeführt. So können die Atemwege direkt beurteilt und bei Bedarf Gewebeproben oder Sekret entnommen werden. Die Untersuchung erfolgt meist unter örtlicher Betäubung mit beruhigender Medikation.

Der endobronchiale Ultraschall (EBUS) ist eine spezielle Form der Bronchoskopie. Mithilfe eines Ultraschallkopfes an der Spitze des Bronchoskops können Lymphknoten und Gewebe im Brustkorb sichtbar gemacht werden. Dadurch lassen sich gezielt Proben entnehmen, beispielsweise zur Abklärung von Entzündungen oder Tumorerkrankungen. Die Untersuchung ist schonend und erfolgt in der Regel unter Sedierung.

Im Schlaflabor werden Schlafstörungen und nächtliche Atemprobleme untersucht. Während einer Übernachtung werden unter anderem Atmung, Sauerstoffgehalt im Blut, Herzfrequenz um Schlafphasen aufgezeichnet. So können Erkrankungen wie Schlafapnoe erkannt und gezielt behandelt werden. Die Untersuchung erfolgt im PICA Umgebung und unter medizinischer Betreuung

 

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