Im medizinischen Notfall erreichen Sie uns Tag + Nacht über unsere Notaufnahme. Bei lebensbedrohlichen Notfällen rufen Sie den Notruf 112.
Bei nicht dringlichen Erkrankungen, planbaren Untersuchungen oder länger bestehenden Beschwerden sollten Sie sich zunächst an Ihre Hausarztpraxis oder an den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefon 116 117) wenden. So helfen Sie mit, die Notfallmedizin in der Notaufnahme für schwer erkrankte Patientinnen und Patienten freizuhalten.
Augusta-Krankenhaus Düsseldorf
Unsere kardiologische Klinik verfügt über die Möglichkeit der dreidimensionalen (3D)-transösophagealen Ultraschalluntersuchung, mit deren Hilfe unter anderem auch Herzklappenfehler differenzierter als bisher beurteilt, behandelt werden können.
Neben dem EKG ist die Echokardiografie (Ultraschall vom Herzen) eine wichtige Untersuchungsmethode und mittlerweile unverzichtbarer Bestandteil der kardiologischen Diagnostik. Die Echokardiografie erlaubt innerhalb kürzester Zeit eine patientenschonende Untersuchung des Herzens. Die Größe der einzelnen Herzkammern, die Pumpfunktion und die Funktion der einzelnen Herzklappen sind gut erkennbar. Auch Herzfehler können schneller und sicher erkannt werden. Dafür werden der gepulste Doppler, der kontinuierliche Doppler und die Farbdoppler-Echokardiografie angewendet, um Aussagen zur Größe und Funktion der Herzklappen treffen zu können. Die Blutstromgeschwindigkeit des Herzens wird durch den Farbdoppler in einer größeren Fläche ebenfalls erfasst und in ein Farbsignal umgesetzt, um es bildlich zu erkennen.
Mittels einer Stress-Echokardiografie gelingt auch die Erfassung der Pumpfunktion des Herzens unter Belastung. Regionale Wandbewegungsstörungen der linken Herzkammer werden aufgezeichnet, was Rückschlüsse auf die Koronardurchblutung (Durchblutung der Herzarterien) erlaubt. Durch die Einspritzung von Kontrastmitteln lassen sich Löcher in der Herzscheidewand erkennen. Mit Hilfe lungengängiger Kontrastmittel kann die regionale Wandbewegung besser erfasst werden. Diese Kontrastmittel-Echokardiografie gibt insbesondere Aufschluss darüber, ob sich intrakardiale Thromben in der linken oder rechten Herzkammer befinden, die sich beispielsweise im Rahmen eines akuten Herzinfarktes gebildet haben.
Die transösophageale Echokardiografie spielt eine besonders große Rolle für die Beurteilung von intrakardialen Thromben in den Vorhöfen, insbesondere im linken Vorhof und im linken Herzohr. Sie wird häufig im Zusammenhang mit einer elektrischen Cardioversion zur Wiederherstellung des Sinusrhythmus verwendet. Darüber hinaus dient sie zur genauen Schweregradeinteilung von Herzklappenfehlern oder einer Endokarditis (Entzündung der Herzklappe). Die transösophageale Echokardiografie (TEE) ermöglicht eine bessere Beschallbarkeit des Herzens über die Speiseröhre und wird in unserer Abteilung sehr häufig durchgeführt.
Um einen hohen Qualitätsstandard in Klinik für Kardiologie, konservative Intensivmedizin und Rhythmologie dauerhaft zu erreichen, werden die Leitlinien für die Echokardiografie von der klinischen Kommission der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie/Gesellschaft für Herz-Kreislauf-Forschung angewendet.