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Zufahrt zur Notaufnahme über Tevernstraße.

Im Notfall 112 wählen

Im medizinischen Notfall erreichen Sie uns Tag + Nacht über unsere Notaufnahme. Bei lebensbedrohlichen Notfällen rufen Sie den Notruf 112.

Bei nicht dringlichen Erkrankungen, planbaren Untersuchungen oder länger bestehenden Beschwerden sollten Sie sich zunächst an Ihre Hausarztpraxis oder an den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefon 116 117) wenden. So helfen Sie mit, die Notfallmedizin in der Notaufnahme für schwer erkrankte Patientinnen und Patienten freizuhalten.

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Zentrale Notfallambulanz
Augusta-Krankenhaus Düsseldorf


Die zentrale Notfallambulanz (ZNA) am Augusta-Krankenhaus in Düsseldorf-Rath ist in Notfällen rund um die Uhr Anlaufstelle für akut schwerer erkrankte Patienten, die durch den Rettungsdienst gebracht, mit einer Notfalleinweisung vom Hausarzt kommen oder selbständig zu uns finden.

Direkt nach dem Eintreffen stellt unser speziell geschultes Pflegepersonal durch ein standardisiertes Einstufungsverfahren fest, wie und in welcher Reihenfolge Patientinnen und Patienten behandelt werden müssen, damit lebensbedrohlich Erkrankte und Schwerverletzte besonders schnell versorgt werden können. Wir sind auf kleine und große Notfälle gut vorbereitet – auch durch die unmittelbare Nähe zum Röntgen, CT und dem Herzkatheterlabor. Patienten mit sehr starker Luftnot oder bewusstlose Patienten können beatmet werden.

In weniger dringenden Fällen kann es, wie in jeder Notfallambulanz, zu Wartezeiten kommen.

Sie können uns helfen, diese zu verringern, indem Sie folgende Dinge mitbringen:

  1. Versichertenkarte
  2. Medikamentenplan
  3. Alte Arztbriefe (sofern Sie nicht im Augusta-Krankenhaus behandelt worden sind)

Unser Team der Zentralen Notaufnahme teilt Ihnen im Verlauf mit, ob Sie das Krankenhaus wieder verlassen können oder eine stationäre Aufnahme notwendig ist.

Häufige Fragen + Antworten

Die gesetzliche Definition des medizinischen Notfalls ist, wenn „sich der Versicherte in Lebensgefahr befindet oder schwere gesundheitliche Schäden zu befürchten sind, wenn er nicht unverzüglich die erforderliche medizinische Versorgung erhält“.

Für den Großteil der Patienten, die die Notaufnahmen in Deutschland aufsuchen, trifft der Begriff „unverzüglich“ Gott sei Dank oft nicht zu. Die stetig steigende Anzahl von Patienten stellt die Träger der Krankenhäuser und das dort tätige Personal vor immer größere Probleme und bedeutet für die nicht offensichtlich Schwerstkranken immer längere Wartezeiten. Auch wenn uns jeder Patient herzlich in unserem Haus willkommen ist, möchten wir hier im Interesse aller an Sie appellieren, zu überdenken, ob nicht eine Vorstellung beim Hausarzt oder kassenärztlichen Notdienst (Telefon: 116 117) zunächst eine sinnvolle Alternative darstellt. Auch die Feuerwehr und der Rettungsdienst, den Sie im Notfall über die Telefonnummer 112 alarmieren können, sollte insbesondere den Mitbürgern vorbehalten bleiben, bei denen es wirklich „auf 10 Minuten ankommt“. Vielleicht kann Ihnen Ihr Hausarzt nach erfolgter Erstuntersuchung auch durch ein einfaches Telefonat einen Termin in einer unserer Sprechstunden vermitteln und Ihnen so unnütze und belastende Wartezeit in unserer Notaufnahme ersparen. Bei Bedarf sind wir selbstverständlich 7 Tage die Woche rund um die Uhr für Sie da.

 

Neben Patienten, die mit Notarzt und Rettungsdienst zu uns gebracht werden, hat die Notaufnahme sich um eine Vielzahl von Patienten zu kümmern, die oft auch zu Fuß das Krankenhaus aufsuchen. Dies schließt nicht aus, dass auch diese Patienten lebensbedrohlich erkrankt sein können. Hier liegt eine besondere Anforderung und Verantwortung bei unserem Team aus speziell geschulten Arzthelferinnen, Pflegekräften und Ärzten verschiedener Fachrichtungen. Deshalb werden alle Patienten bei uns einer standardisierten Ersteinschätzung unterzogen. Wenn nötig wird deshalb durchaus der Fußgänger vor demjenigen drangenommen, der mit dem Rettungsdienst kommt.

Schon bei Ihrer Anmeldung wird abgeschätzt, wie dringend objektiv Ihre Beschwerden behandelt werden müssen, damit insbesondere keine Gefahr für Leib und Leben bzw. kein bleibender Schaden entsteht. Durch kurze Befragung und ggf. Messung diverser Werte wie z. B. Blutdruck, Puls und Fieber kann das in der Mehrzahl der Fälle standardisiert beurteilt werden. Entscheidend sind unter anderem die Aktualität und Form der Symptome oder die Stärke des empfundenen Schmerzes. Hieraus ergibt sich eine Reihenfolge, die in der Regel nicht dem Zeitpunkt Ihres Eintreffens entspricht. Es kann leider sein, dass zu gewissen Zeiten eine Vielzahl von Patienten dringlicher behandelt werden muss als Sie selbst, auch wenn es Ihnen subjektiv „am schlechtesten geht“. Seien Sie sicher, dass wir dabei einen gerechten und professionellen Überblick behalten und Sie „nicht vergessen“.

Die versorgende Pflegekraft teilt das Ergebnis der Dringlichkeitseinschätzung dem zuständigen Arzt mit, ggf. werden Untersuchungen (Blutabnahme/EKG) oder Behandlungen (Infusionen) nach Rücksprache mit ihr/ihm schon begonnen, ohne dass Sie den Arzt schon persönlich kennen gelernt haben. Sobald wie möglich wird er mit Ihnen sprechen und Sie dann selbst untersuchen. Seien Sie sicher, dass dieses Vorgehen Ihrer Genesung dient und glauben Sie bitte nicht, dass in dieser Zeit nichts passiert. Die meisten Blutuntersuchungen zum Beispiel dauern mindestens eine Stunde und sind in der Regel nötig, um endgültig herauszubekommen, was Ihnen fehlt.

Ein längerer Aufenthalt in der Notaufnahme, auch wenn man schon in einem Behandlungszimmer ist und/oder versorgt wurde, fällt den meisten Patienten verständlicherweise schwer. Wie die meisten Krankenhäuser sind aber auch wir so organisiert, dass Patienten nur auf die Station verlegt werden, wenn die Gründe für die Vorstellung in der Notaufnahme endgültig geklärt sind. Hierzu stehen uns sämtliche Möglichkeiten auch der modernen Gerätemedizin (z.B. Computer- bzw. Magnetresonanztomografie) zur Verfügung. Das nimmt ab und zu einige Zeit in Anspruch. Glücklicherweise heißt die Vorstellung im Krankenhaus auch im Falle einer Einweisung nicht zwingend, dass man auch dort bleiben muss. Es kann durchaus sein, dass wir nach Ausschluss bedrohlicher Krankheitsbilder bzw. Versorgung von Verletzungen/Brüchen die weitere Versorgung dem niedergelassenen Kollegen oder Ihrem Hausarzt überlassen können. Selbstverständlich spielen neben Ihrer Erkrankungsschwere Ihre eigenen Wünsche bzw. Ihre Situation zu Hause hierbei eine entscheidende Rolle.