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Im medizinischen Notfall erreichen Sie uns Tag + Nacht über unsere Notaufnahme. Bei lebensbedrohlichen Notfällen rufen Sie den Notruf 112.

Bei nicht dringlichen Erkrankungen, planbaren Untersuchungen oder länger bestehenden Beschwerden sollten Sie sich zunächst an Ihre Hausarztpraxis oder an den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefon 116 117) wenden. So helfen Sie mit, die Notfallmedizin in der Notaufnahme für schwer erkrankte Patientinnen und Patienten freizuhalten.

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Kardiologie, Rhythmologie und konservative Intensivmedizin

Augusta-Krankenhaus Düsseldorf

Lungenhochdruckambulanz
Augusta-Krankenhaus Düsseldorf

Die Lungenhochdruckambulanz am Augusta-Krankenhaus Düsseldorf besteht seit 2012 unter der Leitung von Dr. med. Anamaria Wolf-Pütz und Prof. Dr. med. Rolf Michael Klein. Sie ist eingebunden in die Ambulante Spezialfachärztliche Versorgung (ASV) – ein strukturiertes Versorgungsangebot für Patienten mit komplexen, schwer therapierbaren Erkrankungen, bei dem spezialisierte Ärzte verschiedener Fachrichtungen koordiniert zusammenarbeiten.

Was ist pulmonale Hypertonie (Lungenhochdruck)?

Unter pulmonaler Hypertonie werden unterschiedliche Erkrankungen des Lungengefäßsystems zusammengefasst, die zu einer krankhaften Verengung der Lungengefäße führen. Durch diese Verengung steigt der Druck im Lungenkreislauf – das rechte Herz muss mehr Kraft aufwenden, um das Blut durch die verengten Gefäße zu pumpen. Unbehandelt führt dies langfristig zu einem Versagen des rechten Herzens.

Pulmonale Hypertonie ist eine seltene Erkrankung: Rund 1 % der Bevölkerung ist betroffen. Mit zunehmendem Alter steigt die Häufigkeit deutlich – bei Personen über 65 Jahren leiden rund 10 % an einer Form des Lungenhochdrucks.


Symptome


  • Atemnot bei Belastung – zunächst nur bei körperlicher Anstrengung, später auch in Ruhe
  • Rasche Erschöpfung und abnehmende Leistungsfähigkeit
  • Wassereinlagerungen in den Beinen im fortgeschrittenen Stadium

Die Symptome der pulmonalen Hypertonie sind unspezifisch und werden häufig zunächst anderen Erkrankungen zugeschrieben. Eine frühe Diagnose ist entscheidend – sprechen Sie uns an, wenn Sie unter unerklärlicher Atemnot oder rascher Erschöpfung leiden.

Diagnose + Therapie

Die pulmonale Hypertonie wird in fünf Gruppen unterteilt – je nach Ursache und Entstehungsmechanismus. Die Aufgabe der Ärzte ist es, herauszufinden, welche Form vorliegt, um die richtige Therapie einzuleiten.

  • Gruppe 1: Pulmonal arterielle Hypertonie (PAH)
  • Gruppe 2: Pulmonale Hypertonie infolge einer Linksherzerkrankung
  • Gruppe 3: Pulmonale Hypertonie infolge einer Lungenerkrankung
  • Gruppe 4: Pulmonale Hypertonie als Folge einer oder mehrerer Lungenembolien
  • Gruppe 5: Pulmonale Hypertonie mit multifaktoriellem Mechanismus

Diagnostik bei der Erstvorstellung: 

Bei der Erstvorstellung in unserer Ambulanz wird ein strukturiertes Untersuchungsprogramm durchgeführt:

  • Körperliche Untersuchung
  • EKG
  • Blutentnahme mit spezifischen Parametern
  • Echokardiografie (Ultraschall des Herzens)
  • Ultraschall des Bauchraums inkl. Beurteilung der Hohlvene
  • Röntgen der Lunge
  • Lungenfunktionsprüfung
  • 6-Minuten-Gehtest mit Blutgasanalyse
  • Spiroergometrie (Belastungsuntersuchung)

 

Rechtsherzkatheteruntersuchung

Bestätigt sich der Verdacht auf pulmonale Hypertonie, ist eine Rechtsherzkatheteruntersuchung notwendig – sie ist das einzige Verfahren, mit dem die Diagnose definitiv gestellt werden kann. Dabei wird ein Katheter über eine Vene in das rechte Herz und die Lungenstrombahn vorgeschoben, um die Druckwerte in den Lungengefäßen zu messen. Ein mittlerer Druck in der Lungenarterie von mehr als 20 mmHg (Normwert: 14 mmHg ± 3) bestätigt die Diagnose.

Therapie

Nach gesicherter Diagnose wird eine individuelle Therapie eingeleitet – abhängig von der jeweiligen Form des Lungenhochdrucks. Für die Gruppe 1 (pulmonal arterielle Hypertonie, PAH) stehen spezifische Medikamente zur Verfügung, die die Lungengefäße erweitern und das krankhafte Zellwachstum in den Gefäßwänden hemmen – und so das rechte Herz entlasten. Welches Medikament oder welche Kombination geeignet ist, wird anhand der erhobenen Befunde individuell entschieden.
 

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